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Akademischer Festakt 2025

Am 05.11.2025 verabschiedeten die Juristische Fakultät der Universität Potsdam und der Verein ihrer Freunde und Förderer die diesjährigen Absolventinnen und Absolventen feierlich mit einem Akademischen Festakt auf dem Campus Griebnitzsee. Nach Grußworten des Dekans Prof. Dr. Andreas Zimmermann und dem Mitglied des Vorstands des Fördervereins, Dr. Susanne Claus, würdigte Brandenburgs Justizminister Dr. Benjamin Grimm die Anstrengungen und Erfolge der Absolventinnen und Absolventen. Er wies auf die Chancen und beruflichen Herausforderungen hin, die vor ihnen liegen.

Mit der Ersten Juristischen Prüfung haben im zurückliegenden akademischen Jahr insgesamt 150 Studierende ihr Studium der Rechtswissenschaften an der Juristischen Fakultät abgeschlossen. Zudem wurden 19 Doktorarbeiten erfolgreich verteidigt und ein Habilitationsverfahren wurde erfolgreich abgeschlossen. Für die besten Abschlüsse verlieh der Verein der Freunde und Förder den Wolf-Rüdiger-Bub-Preis an die Jahrgangsbesten 2024/25, Laura Blaake und Vincent Kranz. Der Preis geht auf Wolf-Rüdiger Bub zurück, den 2022 verstorbenen Mitbegründer und langjährigen Vorsitzenden des Förderverein, der auch als Honorarprofessor an der Fakultät lehrte. Seine Frau Sabine Bub unterstützt die Fakultät seit über zwei Jahrzehnten bei der Verleihung der Auszeichnung, für die Preisgelder von insgesamt 10.000 Euro vergeben werden. Auch Moritz Unger, der aus dem Deutsch-Französischen Studiengang der Juristischen Fakultäten der Université Paris Nanterre und der Universität Potsdam als bester Absolvent hervorging, wurde mit diesem Preis geehrt. Zudem wurden sieben hervorragende Dissertationen prämiert: Dr. Jonathan Beel erhielt den Preis für seine Arbeit „Effizienzvorteile in der Zusammenschlusskontrolle“ und Marco Birkholz für seine Dissertation zu „Schaden, Interesse und Differenzhypothese“. Dr. Lisa Zierke befasste sich in ihrer Doktorarbeit mit dem „Vergütungsanspruch des angestellten Urhebers“ und Dr. Johann Remé schrieb über die verfassungsrechtlichen Grundlagen der Sterbehilfe. Paul Platzek beschäftigte sich in seiner Dissertation mit der „kommunalen Transparenz im System des Informationsfreiheitsrechts“, Dr. Niklas Hilpisch mit „Optionen in der Fusionskontrolle“ und Dr. Jens Gebke schrieb über „Private Macht im Gesellschaftsrecht“. Der von Dr. Wolfgang Peters gestiftete Förderpreis für die beste Abschlussarbeit im Schwerpunktbereich „Staat – Wirtschaft – Kommunales“wurde an Franziska Neuhoff vergeben, die sich mit den „Einnahmen der EU“ befasst hat.

Die Juristische Fakultät verlieh zudem erstmals den bundesweit ausgeschriebenen Christian-Schertz-Dissertationspreis für Presse- und Persönlichkeitsrecht. Für seine Arbeit zum „Strafrechtlichen Bildnisschutz in modernen Darstellungsszenarien“ erhielt Dr. Roman Schneider den mit 3.000 Euro dotierten Christian-Schertz-Dissertationspreis. Der bekannte Medienanwalt, der als Honorarprofessor an der Universität Potsdam lehrt, unterstützt damit Doktoranden, die wichtige Beiträge zum Presse- und Persönlichkeitsrecht leisten. „In Zeiten von künstlicher Intelligenz, Deep Fake, Hate Speech und Social Media ist die wissenschaftliche Untersuchung des Schutzes des Individuums in Abwägung mit der Presse- und Meinungsfreiheit wichtiger denn je“, so Schertz.

Foto: Die Teilnehmenden der Abschlussfeier der Juristischen Fakultät der Universität Potsdam 2025. Foto: Sandra Cava

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